Der Suizidpräventionspreis

suizidpräventionspreis

“Etwas Besseres als den Tod findest Du überall…”

Seit 2012 verleiht die Bundesarbeitsgruppe “Suizidprävention im Justizvollzug” den Suizidpräventionspreis an besonders herausragende Präventionsprojekte in Deutschland.

Der Preis – eine Skulptur der Bremer Stadtmusikanten – wird vom Bundesland Thüringen gestiftet und jedes Jahr von Inhaftierten der JVA Suhl-Goldlauter in Handarbeit angefertigt. Er soll auf innovative und kreative Projekte zur Suizidprävention im Justizvollzug aufmerksam machen und dem Engagement der am Projekt Beteiligten Anerkennung zollen. Er soll Mut machen, im Umgang mit suizidgefährdeten Gefangenen über bewährte Maßnahmen hinaus, nach kreativen Lösungen zu suchen. Preiswürdige Projekte sollten bereits in der Praxis erprobt sein und Vorbildcharakter für andere haben. Gefragt sind Einrichtungen und Abteilungen des Justizvollzugs, Teams, Gruppen, Kooperationen, in Ausnahmefällen auch Einzelpersonen, die in besonderem Maße geeignete Maßnahmen bzw. Modelle zur Suizidprävention im Justizvollzug erarbeitet und umgesetzt haben. Wenn Sie entsprechende Kooperationen / Personen vorschlagen wollen, ist Frau Dr. Meischner-Al-Mousawi die Ansprechpartnerin.

Bisherige Preisträger:

Die Telefonseelsorge für Gefangene (Niedersachsen)

Das Listener-Projekt (Bayern)

Das Risk-Assessment (Hessen)

Die Ausstellung (Aus-)Wege?! – Suizide und Suizidprävention im Justizvollzugs (Sachsen)

Die Landesarbeitsgruppe Suizidprävention Saarland